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Farbzucht bei Hunden

Ist die Farbzucht bei Hunden lobenswert?


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Die Liebe zum Hund geht nicht über die Farbe. Ein guter Hund hat keine Farbe, wohl aber ein Recht auf körperliche Unversehrtheit.


Was muss das für ein Züchter sein, der den Tieren ein erhöhtes gesundheitliches Risiko allein wegen der Farbe seines Fells zumutet?

Bei einem seriösen, anerkannten American Staffordshire Terrier -Züchter findet man keine blauen Hunde mehr, genauso wenig wird man dort Merle jemals sehen. Zumal der Merle Faktor bei den American Staffordshire Terriern auch nicht Zugelassen ist. 

Dennoch überhören viele Vermehrer das Qualzucht Gutachten und produzieren Welpen nach Profit, letztendlich kann man für einen Sonderling über 4000€ verlangen und für eine Standard Farbe nur maximal 1800€. Dennoch gibt es genug Züchter, die die Farbzucht ablehnen!

 

Die schon genug gebeutelten Hunde mit einem zu engen Genpool, wo die Züchter extrem mit der Bekämpfung der Erbkrankheiten eingespannt sind, das sie gar keine Energie haben um sie in eine Farbzucht zu stecken.

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Und selbst wenn blaue Hunde keine manifesten Krankheitsbilder HÄTTEN, würde die Farbzucht beweisen, das die Zucht von ihrem ursprünglichen Sinn (Rassen Verbesserung und Gesundheit) in die falsche Richtung geht.

Ich finde es sowieso fraglich ob man auf Farbe selektieren sollte, da es den Genpool noch mehr verengt, der so oder so mittlerweile sehr klein ist und dadurch entstehen wieder neue Probleme.


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Es wird nie im Interesse der Gesundheit sein, wenn man Farbschläge isoliert.
An einem guten Züchter erkennt man, das der Hauptaspekt die Gesundheit der Rasse ist und es keine Risiken eingegangen werden. Die meisten züchten leider nur aufgrund der Ahnentafeln und Champions Titel.

Die Leidtragenden sind leider immer wieder die Hunde.

 

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